„Ganz normales“ Leben ohne Gott?

Radka Fenclova

Ich wuchs in „ganz normaler" materiell gegründeten Familie auf. Die Eltern, genau gesagt meine Mutter und der Stiefvater haben sich ungefähr nach 14 Jahren geschieden und nach dem meine Mutter noch ein versagendes Verhältnis erlebte, blieben wir beieinander allein. In der Zeit wurde ich 20 Jahre alt, ich hatte gute Arbeit als Buchhalterin, ich lag Fernabitur ab und genau wie meine Mutter erlebte ich auch einige versagende Verhältnisse.


Trotzdem ich genau wie meine Generation lebte, dachte ich, dass ich nicht leben kann. „Worüber ist das Leben eigentlich?" fragte ich mich oft. Woche nach Woche ging ich zur Disco, hatte Freunde und trieb gerne Sport. Von allen Seiten wurde ich bestärkt, dass ich ganz „normal" lebe. In der Tiefe meines Herzens ahnte ich, dass es nicht Wahr ist. Ich konnte es mir nicht erklären. Trotzdem ich für meine Umgebung als ein nettes und lustiges Mädchen aussah, in meinem Innen zehrten mich schwarze Gedanken. Sehr oft hatte ich Depressionen von der unklaren Zukunft. Ich konnte mir nichts Besseres vorstellen als das, wie lebten meine Eltern und das in mir keine Hoffnung weckte.

 

In der Zeit geschah etwas sehr Wichtiges. Meine Mutter erkannte persönlich Jesus Christus und sagte mir, dass Gott lebt und dass er unsere Leben ändern kann. Kaum glaubte ich ihr. Nach einiger Zeit, als ich sah, wie ihr Leben sich wirklich ändert und dass sie wirklich glücklich ist, nahm ich vor, dass ich auch andere Christen treffe, um mehr davon zu wissen. Jesus durchbrach dann auch die Barrieren in meinem Herzen und ich schenkte Ihm meinen Glauben. Schrittweise ändert er mein Leben, mein Denken über mich selbst und über anderen Menschen. Ich bin Ihm wirklich sehr dankbar, dass ich Ihn persönlich kennen kann, dass Er mich täglich unterstützt und dass ich eine Kirche fand, in der man das wirkliche Wort Gottes predigt, das genau zu mir spricht und führt mich in besseres Leben.

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