Heilung nach dem gemeinsamen Gebet

Ivana Radojčičová, 13.06.2011

110624n006.jpgIm Oktober 2009 habe ich heiser sein begonnen. Zuerst habe ich diese Situation den häufigen Virosen zumesst, wenn die Heiserkeit nach 5 Wochen nicht aufgehört hat, bin ich zum Arzt gegangen. Das Verdikt hat gelautet: „Sie haben im Hals eine Entzündung". Nach der Behandlung mit Antibiotika ist die Heiserkeit ermäßigt geworden, aber sie ist nicht aufgehört. Bei einer Untersuchung hat der Arzt festgestellt, dass ich einen Polyp an der rechten Stimmfalte habe und er hat mich zum Phoniater gesendet. Der Phoniater hat gesagt, dass es sich nicht um den Polyp, sondern um einen Papillom handelt. Das Papillom ist eine Geschwulst, die eine Virenherkunft hat. Die Geschwulst ist meistens nicht verderblich, aber man muss sie gleich entfernen.

 

Im Juni 2010 habe ich mich einer Operation unterzogen. Nach der Operation habe ich mehr als ein Monat Hals-, Kopf- und Zahnschmerzen gehabt. Ich habe drei verschieden Antibiotika eingenommen. Die Heiserkeit hat nicht aufgehört, ich habe schwierig gesprochen, ich habe gar nicht singen können. Im September hat sich wieder an der rechten Stimmfalte ein Auswuchs erschienen. Am Anfang hat der Arzt wieder gemeint, dass es sich um den Polyp handelt. Er hat mich zu weiterer Operation im Januar 2011 bestellt.

 

Vor dieser Operation haben wir auf gemeinsamen Versammlungen mehrmals gebetet, damit der Eingriff problemlos durchläuft und damit mich Gott heilt. Diesmal habe ich nach der Operation keine Probleme gehabt. Also, als mir der Arzt mitgeteilt hat, dass es wieder das Papillom war - und gleich drei Papilloms - und dass ich von ihnen die ganze Stimmfalte bedeckt habe, war ich sehr überrascht. Ich habe wirklich keine Schmerzen gehabt. Gleichzeitig hat mir der Arzt gesagt, dass sich die Papillome mehrmals zurückkehren können. Auf die Frage, ob ich die Stimme verlieren kann, der Arzt hat mir geantwortet, dass es sich fast alles geschehen kann.

 

Nach der 14 tägigen Stimmruhe habe ich wieder zu sprechen begonnen. Es war anstrengend, aber ich habe wenigstens ein Paar Wörter sagen können. In einer Woche habe ich wieder Schmerzen im Hals gefühlt. Der Arzt hat meine Angst bestätigt, es hat mir ein neuer Auswuchs gewachsen. Er hat mich wieder versichert - wie immer vordem - dass es wieder wie ein Polyp aussieht. Die Untersuchung hat er so beendet, dass wir jetzt 6 Wochen warten müssen, damit sich die Stimmfalte nach der vorherigen Operation heilt. Dann bestellt mich er zu der dritten Operation. Während dieser Zeit soll ich möglichst maximal schweigen.

 

Jede Mutter kann sich vorstellen, wie unmöglich zu schweigen ist, wenn sie um sich herum kleine Kinder hat. Es war sehr anstrengend; ich habe ordentlich mit den Kindern nicht zu sprechen, die Aufträge nicht zu verabreden, gar nichts zu erledigen können. Ich habe ein Heft mitgebracht, und wenn das möglich war, habe ich mich schriftlich verabredet. Ich habe nicht nur geschwiegen, weil es mir der Arzt gesagt hat, sondern auch ganz freiwillig - jedes Wort war für mich sehr anstrengend. Die Stimme war so leise, wenn wir zum Beispiel auf dem Spielplatz waren, niemand hat mich hören können. Und lauter war das unmöglich. . . . . Ich habe, ein Tag vor der nächsten Kontrolle beim Arzt, in der Christlichen Gemeinschaft, zu der ich zuständig bin, für ein Gebet gebettet. Und es ist geschehen. Gleich am Abend, wenn ich ins Bett gegangen bin, habe ich empfunden, dass es etwas im Hals freigemacht hat. Am nächsten Tag bin ich zur Kontrolle gegangen, der Arzt hat mich untersucht und hat festgestellt, dass der Aufwuchs verschwunden ist. „Wie ich Ihnen erklären soll, wie der Aufwuchs verschwunden ist, weiß ich nicht . . ." hat er gesagt.


Seit dieser Zeit kann ich gut und laut sprechen und singen. Manchmal bin ich noch bisschen heiser nach einer Stimmenbelastung. Dazu hat mir der Arzt gesagt, dass es so sein kann, weil die Stimmbänder nach der Operation und Stimmruhe sehr schwach sind und ich muss sie turnen. Ich bin aber gesund.

 

Ivana Radojčičová, Františkovy Lázně


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Zwei Krankenberichte, die das Zeugnis von Ivana Radojčičová ausweisen:
Kopie eines Krankenbericht, wo das Erkenntnis von Phoniatrie bestätigen:

Sechs Wochen später. Derselbe Arzt bestätigt, dass das Stimmungserkenntnis negativ ist, obwohl keine Operation durchgeführt wurde (siehe oben: „ . . . unsere Kontrolle in 6 Wochen, eventuell eine Vereinbarung über die Stimmungsoperation. . .").

 

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