Wie lange dauert das ewige Leben?

Mikuláš Török, 29.4.2007

Ein wenig sinnwidrige Frage, sagt jemand. Aber nicht ganz, wenn man heutige Kirchenrealität sieht. Vielleicht werde ich mich nicht mit dem Thema eines praktisch unzugänglichen ewigen Lebens nach denen beschäftigen, die näher nicht benannte Zeit im Fegefeuer versprechen. Es glauben daran zwar viele Leute, aber das ist kein ewiges Leben laut der Heiligen Schrift und Gottes Verheißungen.

 Ich will die Erlösung erwähnen, die man gewinnt, wenn man Jesus Christus annimmt. Das ist eine klare und die einzige Art, wie man das ewige Leben erlangen kann.


Der Sinn des Opfers Jesu Christi war und ist, dass Leute von der Macht der Sünde befreit und mit dem Vater versöhnt werden und das ewige Leben gewinnen. Es ist sonnenklar, dass Jesus sein Leben nicht nur darum geopfert hat, dass man ein paar Jahre „des ewigen Lebens" erlebe. Er hat dazu auch alles gemacht, alles vorbereitet und alles gesagt.


Wir haben kein Recht etwas anderes, ein anderes Evangelium, zu predigen. Wir haben kein Recht, Leute für etwas anderes zu werben als für das ewige Leben, und zwar für immer und ewiglich. Es ist für die Kirche ganz unwürdig, mit dem Phänomen zufrieden zu sein, wann meiste Leute mit Gott, an den sie geglaubt haben, nur wenige paar Jahre leben. Dann kehren sie in die Welt zurück, kehren sie von der Gottes Gnade ab und wieder leben sie in Sünde. Es hilft keine Argumentation über die Gnade, die sie einst eingenommen haben. Derek Prince erklärte einmal: „Gestrige Gnade ist für Heute nicht genügend." Das ist ganz im Einklang mit der ganzen Schrift. Wir können uns nicht mit leeren Argumenten trösten, dass ein Mensch, der nach ein paar Wochen, Monaten oder Jahren aus der Gemeinde weggegangen ist, wird sowieso gerettet, weil er doch einmal Jesus Christus angenommen hatte. Ja sicher, wir sehen nicht in Herzen der Leute und wir können nicht wissen, was mit ihnen los ist, wenn wir sie jahrelang nicht sehen. Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob sich solcher Mensch angesichts der Ewigkeit doch dessen entsinnt, dass er einmal Jesus getroffen hat, und ob er sich auf seine alten Tage, oder sogar vor dem Tod wieder zum Jesus bekehrt. Aber ich will mich nicht so trösten. Es gibt's hier doch etwas Normaleres: und zwar, dass der Mensch, der an Jesus Christus geglaubt hat, mit Ihm auch lebt. Und nicht heimlich oder sogar „wild (ohne Verantwortung, unverbindlich)", sondern in der Gemeinschaft des Gottes Volkes, in der Gemeinde der Wiedergeborenen. Ich ahne, dass ich in den Kreisen, wo man „Evangelium des Breiten Weges" verkündigt, nicht populär werde - eigentlich bin ich schon daran gewöhnt - aber ein zeitweiliges Christentum interessiert mich nicht. Es interessiert mich kein Glaube, der nur ein Zusatz eines profanes Lebens ist, das auch unsere ungläubige Mitbürger leben. Das lohnt sich nicht. Ich brauche solche Form der christlichen Belustigung nicht, ich kann mich selbst gut vergnügen. Und ich bin überzeugt, dass Leute um uns solches Evangelium hören brauchen, das auch ein wirklicher Weg in das ewige Leben ist. Das kennzeichnet gut eine Paraphrase des Olympia-Mottos: „Es ist nicht wichtig teilzunehmen, sondern zu gewinnen!"

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